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Parasitenbefall
Mögliche Parasiten: Milben, Rundwürmer, Bandwürmer, Fadenwürmer, Hakenwürmer, Madenwürmer, Spulwürmer, Haarwürmer und Saugwürmer |
Behandlung bei Verdacht auf Parasitenbefall: |
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Kokzidien (Coccidia)
Kokzidien sind mikroskopisch kleine, einzellige Parasiten. Die für Bartagamen typische Kokzidienart befallen erst den Dünndarm und vermehren sich dort in der Zellen der Darmschleimhaut. Das Endprodukt der Vermehrung sind Oxiuren, die mit dem Kot ausgeschieden werden. |
Während gesunde Alttiere mit einer guten Abwehrkraft und einer entsprechenden hygienischen Haltung seltener erkranken, sieht die Lage gerade bei Jungtieren anders aus. Hier kann es zu regelrecht Bestandserkrankungen mit Abmagerungen, Durchfall und plötzlichen Todesfällen kommen. |
Oxyuren (Madenwurm)
Diese häufigen auftretenden Parasiten sind weniger kritisch als die Kokzidien, nicht nur weil sie besser zu behandeln sind. Eigentlich gilt auch hier das gleiche wie bei Kokzidien, es ist ein Parasit mit direktem Entwicklungszyklus und auch mit der Gefahr der Superinfektion. Erste hinweise können für eine Infektion sein Abmagerung, kein Appetit, veränderter Kot, Dunkelfärbung der Haut. Ein Präparat zur Entwurmung ist zum Beispiel Panacur. |
Wichtig für eine erfolgreiche Behandlung ist, dass das Wurmmittel wenigstens drei Tage hintereinander gegeben wird. Diese Behandlung sollte drei bis viermal im Abstand von ca. 10 Tagen wiederholt werden. Um die Wieder ansteckungs- Gefahr möglichst gering zu halten. Die Regelmäßige Kotuntersuchung wie auch bei den Kokzidien ist auch hier dringend erforderlich. |
Milbenbefall
Zu finden sind diese auf der Haut, unter den Schuppen, im Bereich der weicheren Hautschichten, an den Augen, am Hals, in den Ohröffnungen, an den Extremitäten und am Schwanzansatz. Meist erkennt man den Milbenbefall aber erst, wenn der Befall schon sehr stark ist. Milben sind nur Millimeter groß und dunkelbraun oder rötlich gefärbt. |
Auch hier sollten sie mit ihrem Tierarzt klären, was zu tun ist. Selbst geringe Überdosierungen von Medikamenten können tödlich enden. Der Tierarzt zeigt Euch die richtigen Medikamente und die Art der Anwendungen. |
| Wichtiger Hinweis: Für die hier gemachten Angaben kann ich keine Verantwortung übernehmen. Wenn ihr glaubt, dass Eure Tiere nicht gesund sind, oder sie sich auffallend verhalten, dann geht bitte sofort zu einem reptilienkundigen Tierarzt! Nicht zögern, denn das kann das Leben eurer Bartagame kosten! Außerdem empfehle ich, bei jedem Tieraztbesuch eine Kotprobe machen zu lassen (sollte man sowieso 2 x im Jahr durchführen). |


